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Glossar

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Aktien
Mit einer Aktie stellen Sie einem Unternehmen Ihr Geld (als Eigenkapital) zur Verfügung. Als Gegenleistung erhalten Sie eine Dividende. Da Aktien als Wertpapiere an der Börse gehandelt werden, können Sie zusätzlich auf eine Steigerung des Aktienkurses hoffen. Die Aktie hat folgende Hauptvorteile: (1) Beteiligung an der Firma (Dividende/Substanz); (2) Langfristig höhere Renditen und (3) Die Chance auf einen steuerfreien Kapitalgewinn. Eine Direktinvestition in Aktien ist jedoch mit einem erhöhten Risiko verbunden.
Aktienfonds
Aktienfonds gelten als Klassiker unter den Anlagefonds. Diese besitzen ein Potenzial für eine Kurssteigerung, bergen aber auch ein höheres Risiko. Sie sind häufig nach bestimmten geografischen Räumen oder bestimmten Branchen zusammengestellt.
Anlagefonds
Ein Anlagefonds ist vergleichbar mit einem Gefäss, das verschiedene Formen von Anlageinstrumenten enthält. Ebenso vielfältig wie die Anlageinstrumente sind auch die Fonds.
Exchange-traded fund (ETF)
Die Anlagestrategie von ETF's ist in der Regel passiv und damit kostengünstig. Das Fondsmanagement investiert das Fondsvermögen nicht auf der Basis eigener Meinungen, sondern versucht, die Wertentwicklung einem definierten Vergleichsindex nachzubilden.
Geldmarktanlagen
Geldmarktanlagen sind kurzfristige Schuldtitel mit einer Anlagedauer von maximal zwölf Monaten, die am Geldmarkt gehandelt werden. Weil die Verzinsung während der Anlagedauer fix festgelegt ist, hat eine Investition in Geldmarktpapiere ein eher geringes Risiko. Die Bernerland Bank führt Sparkonten und Festgelder in dieser Kategorie.
Immobilienfonds
Diese Anlagefonds investieren in Immobilien. Bereits mit geringen Beiträgen beteiligen Sie sich an einem Portefeuille von Liegenschaften.
Obligationen
Eine Obligation ist ein festverzinsliches Wertpapier (Anleihe oder Schuldverschreibung). Mit ihr verpflichtet sich der Herausgeber gegenüber dem Inhaber der Obligation, einen bestimmten Betrag mit einer Vergütung (Zinsen) für das zur Verfügung gestellte Kapital zu zahlen. Der Zins ist über eine definierte Laufzeit festgelegt. Aus diesem Grund ist das Risiko einer Anlage in Obligationen tiefer als dasjenige bei Aktien. Die Bernerland Bank zählt Kassenobligationen zu diesen Anlageprodukten.
Obligationenfonds
Mit einer Investition in Obligationenfonds beteiligen Sie sich an einem Portefeuille ausgewählter, festverzinslicher Anleihen. Die Laufzeit sowie die Währungsallokation eines Obligationenfonds beeinflussen das Risikopotenzial.
Übrige Fonds
Es gibt eine Vielzahl von weiteren Anlagefonds, welche Wertpapiere, Edelmetalle, Rohstoffe, Anlagestrategien etc. unterschiedlichster Art vereinen.
1. Hypothek
Eine 1. Hypothek gewähren die Banken in der Regel bis 2/3 des Verkehrswertes einer Wohnliegenschaft.
2. Hypothek
Eine 2. Hypothek umfasst normalerweise die Belehnung zwischen 2/3 bis 80% des Verkehrswertes einer Wohnliegenschaft. Der Hypothekarzinssatz ist aufgrund der weitergehenden Belehnung normalerweise höher als bei der 1. Hypothek. Zudem muss die 2. Hypothek in der Regel amortisiert werden.
2. Säule
Die 2. Säule ist die Pensionskasse. Die gesparten Pensionskassengelder können zur Finanzierung von selbst genutztem Wohneigentum verwendet werden. Sie finden den verfügbaren Betrag in Ihrem persönlichen Pensionskassenausweis oder erfahren ihn bei Ihrer Pensionskasse.
3. Säule
Als 3. Säule oder Säule 3a bezeichnet man die gebundene private Altersvorsorge bei Banken und Versicherungen. Sie können Ihre Ersparnisse aus der 3. Säule (zum Beispiel PRIVOR Vorsorgekonto 3a) zur Finanzierung von selbstgenutztem Wohneigentum einsetzen. Die Gelder können als Zusatzsicherheit verpfändet oder für selbstbenutztes Wohneigentum alle 5 Jahre bezogen werden.
Amortisation, direkte
Bei der direkten Amortisation wird die Hypothek direkt zurückbezahlt. Dadurch wird die Hypothekarschuld nach und nach reduziert und die Belastung der Hypothekarzinsen wird kleiner.
Amortisation, indirekte
Bei der indirekten Amortisation wird die Hypothekarschuld nicht reduziert, denn die Amortisationsbeträge werden in die 3. Säule (zum Beispiel auf ein PRIVOR Vorsorgekonto 3a)einbezahlt. Da die Hypothekarschuld gleich hoch bleibt, können die Hypothekarzinsen in unveränderter Höhe bei den Steuern vom Einkommen abgezogen werden, was deutliche Steuervorteile ergibt. Die Einlagen in die Säule 3a sind zudem steuerbegünstigt, da sie der Altersvorsorge, dem Erwerb oder der Amortisation von selbstbewohntem Wohneigentum dienen. Vorsorgegelder werden bei der Auszahlung mit einem Vorzugssteuersatz besteuert. Spätestens bei der Pensionierung wird das Guthaben auf dem Vorsorgekonto zur Rückzahlung der Hypothek verwendet.
Amortisation
Die ratenweise Rückzahlung einer Schuld. Die Banken verlangen die Rückzahlung der 2. Hypothek in der Regel innerhalb von 20 Jahren oder bis spätestens zur Pensionierung. Die Rückführung der 1. Hypothek erfolgt normalerweise auf freiwilliger Basis.
Amtlicher Wert - Steuerwert
Der amtliche Wert bzw. Steuerwert wird von der kantonalen Steuerbehörde bestimmt, in welcher sich das Grundstück befindet. Er ist für die Steuererklärung des Liegenschaftseigentümers massgebend. Der Steuerwert liegt in der Regel tiefer als der Verkehrswert.
Anlagefonds
Ein Anlagefonds ist vergleichbar mit einem Gefäss, das verschiedene Formen von Anlageinstrumenten enthält. Ebenso vielfältig wie die Anlageinstrumente sind auch die Fonds.
Anlagekosten
Die Anlagekosten umfassen bei Neubauten den Preis für das Bauland und die Kosten für den Hausbau. Bei bestehenden Liegenschaften handelt es sich in der Regel um den Kaufpreis zuzüglich der Investitionen eines Umbaus oder einer Renovation.
Baurecht
Befristetes Recht auf einem fremden Boden ein Bauwerk zu errichten.
Bauversicherung
Mit der Bauversicherung sind Neubauten und auch grössere Gebäudeerneuerungen nach Baufortschritt versichert. Je nach Situation empfiehlt es sich, auch den Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtund Bauwesenversicherung zu prüfen.
Bauzone
Die Gemeinden haben aufgrund der Planungs-und Baugesetze sowie der vorgesehenen Nutzung ihr Gemeindegebiet in Zonen eingeteilt und im Zonenplan festgehalten. Die Bauzone umfasst Land, das bereits überbaut ist oder noch bebaut werden kann. Gebräuchlich sind unter anderem folgende Bezeichnungen: Wohnzone, Gewerbe-und Industriezone, Kernzone, Geschäftszone usw.
Belehnung
Die Belehnung ist das prozentuale Verhältnis zwischen Hypothek und Kaufpreis bzw. Verkehrswert einer Liegenschaft. Beispiel: Bei einem Kaufpreis von CHF 500ʼ000.00 und einer Hypothek von CHF 400ʼ000.00 beträgt die Belehnung 80 %.
Cap
Individuell gestaltete Festlegung einer Zinsobergrenze, die den Käufer längerfristig gegen steigende Zinsen absichert. Dies gilt bei einer Flexhypothek.
Dienstbarkeit - Servitut
Im Grundbuch vorgemerkte Belastung eines Grundstücks zugunsten einer Person (Wohnrecht, Nutzniessung) oder zugunsten eines anderen Grundstücks. - Werterhaltende Dienstbarkeiten: Weg, Zugangs-und Durchleitungsrechte (z.B. Wasser, Gasoder Elektroleitungen) - Wertvermindernde Dienstbarkeiten: Nutzniessungs- Wohnrechte, Grenz- / Näherbauvorschriften und Bauverbote
Eigenkapital
Dies sind Gelder, die der Bauherr oder der Liegenschaftskäufer selbst zur Finanzierung seines Eigenheims aufbringt. Im Normalfall sollten sie mindestens 20 % des Kaufpreises ausmachen. Sie stammen üblicherweise aus den Ersparnissen, Schenkungen, Erbschaften oder aus Vorsorgegeldern.
Eigenleistungen
Bau- und Umbauarbeiten, welche der Käufer des Hauses bzw. dessen Familie und Freunde selber leisten.
Eigenmietwert
Unter dem Eigenmietwert versteht man den Mietwert einer selbst genutzten Liegenschaft oder Wohnung. Dieser Mietwert wird dem Wohneigentümer aus steuerlicher Sicht zum steuerbaren Einkommen hinzugerechnet, obwohl der Wohneigentümer diesen Ertrag tatsächlich nicht einnimmt. Deshalb handelt es sich beim Eigenmietwert um einen fiktiven Ertrag, der besteuert wird. Im Gegenzug dürfen Wohneigentümer diverse Abzüge im Zusammenhang mit dem Wohneigentum (Hypothekarzinsen, Liegenschaftsunterhalt etc.) geltend machen.
Eigentum
Umfassendes Nutzungs- und Verfügungsrecht über eine Sache. Das Eigentum an einem Grundstück beinhaltet insbesondere das Recht, es zu bebauen, zu verkaufen, anderen Rechte daran einzuräumen, es zu vermieten, zu verpachten und zu vererben.
Fremdkapital
Alle Gelder, die von dritter Seite zur Verfügung gestellt werden, bezeichnet man als Fremdkapital. Bei Liegenschaftsfinanzierungen handelt es sich meistens um Hypotheken der Banken. Es können aber auch private Darlehen sein.
Gebäudeversicherung
Bei den kantonalen Gebäudeversicherungen sind die Gebäude gegen Feuerund Elementarschäden zu versichern. Die Feuerversicherung deckt normalerweise Schäden durch Feuer, Rauch, Hitze, Blitzschlag usw. Schäden durch Sturmwind, Hagel, Überschwemmungen, Lawinen, Steinschlag, Erdrutsch usw. sind dagegen in der Regel im Rahmen der Elementarschadenversicherung gedeckt. Die Gebäudeversicherung ist nicht in allen Kantonen obligatorisch. Daher kann es sein, dass die Bank den Nachweis über eine solche Versicherung verlangt. Detaillierte Auskünfte erhalten Sie bei der kantonalen Gebäudeversicherungsanstalt.
Geldmarkt
Internationaler Markt für kurzfristige Anlagen, d. h. mit einer Laufzeit von weniger als 12 Monaten.
Generalunternehmer
Mit der Erstellung von schlüsselfertigen Liegenschaften werden oft General-oder Totalunternehmer beauftragt. Der Generalunternehmer zeichnet in der Regel verantwortlich für die gesamte Ausführung des Bauvorhabens, nicht aber für das Projekt und die Bauleitung. Der Totalunternehmer übernimmt neben der Bauausführung auch die Planung und die Bauleitung. Heute fungieren viele als Generalunternehmung bekannte Firmen als Totalunternehmer. Zwischen dem Bauherrn und dem General- bzw. Totalunternehmer wird ein detaillierter Werkvertrag abgeschlossen, der alle wichtigen Details zum Bauvorhaben enthält.
Gesamteigentum
Beim Gesamteigentum sind alle Eigentümer am Ganzen beteiligt. Sie bilden eine Gemeinschaft und können nur gemeinsam verfügen. Ein Gesamteigentümer kann nicht frei über seine «Quote» verfügen. Gesamteigentum besteht bei Erbengemeinschaften oder einfachen Gesellschaften.
Grundbuch
Jedes Grundstück wird in der Schweiz im Grundbuch eingetragen. Alle wichtigen Informationen über ein Grundstück sind im Grundbuch festgehalten. Der Eintrag gibt Auskunft über die Eigentumsverhältnisse, die örtlichen Begebenheiten, die Fläche, alle bestehenden Rechte und Lasten (zum Beispiel Dienstbarkeiten, Wegrechte, Wohnrecht, Baurecht, Gewerbeverbot usw.), Grundpfandrechte (Schuldbriefe) und weitere Hinweise.
Grundstückgewinnsteuer
Die Kantone erheben bei einem Liegenschaftshandel eine Steuer – und zwar auf dem Betrag, um den der Wert der Liegenschaft zwischen Kauf und Verkauf gestiegen ist. Sie muss vom Verkäufer bezahlt werden. Da wertvermehrende Investitionen berücksichtigt werden, sollten Sie Bauabrechnungen unbedingt aufbewahren.
Handänderungssteuer
Die meisten Kantone erheben beim Handel mit Liegenschaften eine Handänderungssteuer.
Kalkulatorischer Zinssatz
= über die nächsten Jahre durchschnittlich erwarteter Zinssatz. Mit Ihrem Eigenheim investieren Sie in die Zukunft. Die Bank rechnet mit einem kalkulatorischen Zinssatz, denn die Finanzierung soll auch in Hochzinsphasen tragbar sein. Die tatsächlichen Zinskosten können von den kalkulatorischen abweichen.
Kapitalmarkt (Laufzeit mehr als 12 Monate)
Internationaler Markt für mittel bis langfristige Anlagen.
Kaufpreis
Der Kaufpreis kann je nach Kaufvertrag nur die Landparzelle (zum Beispiel wenn der Käufer die Parzelle selber überbauen will), das Haus oder die Eigentumswohnung umfassen. Allfällige Transaktionskosten wie Notar, Steuern und Abgaben an die öffentliche Hand sind darin nicht enthalten.
Kaufvertrag
Der Kaufvertrag regelt die gegenseitigen Verpflichtungen von Käufer und Verkäufer bei der Übertragung von Grundeigentum. Er muss öffentlich, das heisst von einem Notar, beurkundet werden.
Konsolidierung
Die Konsolidierung ist die Umwandlung des Baukredites in entsprechende Hypotheken. Dies geschieht nach dem Abschluss der Bau-oder Umbauarbeiten (siehe auch Baukredit).
Kubatur
Bei der Kubatur handelt es sich um den umbauten Raum. Dieser gibt Aufschluss über die Grösse der Liegenschaft und wird normalerweise für eine Verkehrswertschatzung verwendet. Angaben zur Kubatur erhalten Sie bei der kantonalen Gebäudeversicherung, vom Architekten oder vom Generalunternehmer.
Libor
Der Libor (London Interbank Offered Rate) ist der Geldmarktsatz, zu dem eine Bank einer anderen kurzfristig Geld ausleiht. Er dient als Richtsatz.
Liegenschaftssteuer
In einzelnen Kantonen erhebt der Staat oder die Gemeinde eine Liegenschaftssteuer. Sie ist steuerlich abzugsberechtigt!
Minergie-Standars
Die Standards Minergie, MinergieP, MinergieEco und MinergiePEco stehen für Wohnkomfort, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Bezogen auf Energieeffizienz ist Minergie der BasisStandard, MinergieP die hocheffiziente Variante. Die Ergänzung Eco bezeichnet Minergieund MinergieP Gebäude bei denen auch bauökologische und gesundheitliche Aspekte berücksichtigt sind.
Miteigentum
Miteigentum liegt vor, wenn das Eigentumsrecht an einer Liegenschaft mehreren Eigentümern nach festen Quoten im Sinne von ideellen Anteilen zusteht (siehe auch Stockwerkeigentum). Jeder Miteigentümer kann über seinen ideellen Anteil frei verfügen.
Nebenkosten
Die Nebenkosten setzen sich aus Unterhaltskosten (zum Beispiel kleinere Reparaturen), Betriebskosten (Heizung, Strom, Wartung usw.) sowie Abgaben (Liegenschaftssteuer, Abwasser, Kehricht usw.) zusammen.
Nettowohnfläche
Bodenfläche der Räume, die ganzjährig bewohnt werden (inkl. Küche, WC, Bad / Dusche, Korridoren, Treppen innerhalb der Wohnung und einzelner Zimmer wie Kellerzimmer / Mansarde im selben Gebäude). Alle Nebenräume (Waschküche, Sauna, Keller, Estrich, Schutzraum usw.) sowie Balkone und Terrassen gehören nicht dazu.
Nutzniessung
Eine im Grundbuch bezeichnete Person hat für die dort festgelegte Dauer das Recht auf Erträge aus der Vermietung der Liegenschaft. Sie muss aber auch die Unterhaltskosten (Zinsen der Hypotheken, Nebenkosten etc.) bezahlen.
Schuldbrief
Für die Sicherstellung von Hypotheken und Baukrediten werden zugunsten der Bank auf dem Grundstück Grundpfandrechte errichtet. Diese werden durch so genannte Schuldbriefe in physischer oder elektronischer Form verkörpert. Das Total der Schuldbriefe muss immer mindestens der Hypothekarschuld oder der Höhe des Baukredites entsprechen. Bereits bestehende Schuldbriefe gehen bei einem Liegenschaftskauf an den neuen Eigentümer über.
Situationsplan
Zeigt die Lage eines Grundstücks und der Gebäude in der entsprechenden Gemeinde. Der Situationsplan wird vom Geometer erstellt.
Stockwerkeigentum
Das Stockwerkeigentum ist eine Sonderform des Miteigentums. Dem Eigentümer steht das Recht zu, bestimmte Gebäudeteile (zum Beispiel die Eigentumswohnung) ausschliesslich zu nutzen, zu verwalten und innen auszubauen. Er kann über seinen Stockwerkanteil grundsätzlich frei verfügen (siehe auch Miteigentum).
Stockwerkeigentümerreglement
Im Stockwerkeigentümerreglement sind Bestimmungen über die gemeinschaftliche Benutzung und Verwaltung der gesamten Liegenschaft enthalten sowie die Rechte und Pflichten der Stockwerkeigentümer festgehalten.
Tragbarkeit
Belastung des Bruttoeinkommens durch die Ausgaben für die Liegenschaft in Prozenten. Bei einem Bruttoeinkommen von CHF 80’000.00 und total Kosten von CHF 22’000.00 (= Hypozinsen CHF 15’000.00 + Amortisation CHF 3’000.00 + Nebenkosten CHF 4’000.00) beträgt die Tragbarkeit 27.5 %. Diese sollte nicht mehr als ⅓ Ihrer monatlichen Einnahmen betragen.
Unterhalt
Kosten für Arbeiten, damit die Liegenschaft in einem guten Zustand bleibt. Kleinere Renovationen, Reparaturen etc.
Verkehrswert
Beim Verkehrswert handelt es sich um einen von Experten ermittelten Wert der Liegenschaft. Dieser bildet häufig die Grundlage für einen bevorstehenden Kauf bzw. Verkauf oder einer möglichen Finanzierung. Der Verkehrswert ist nicht mit der amtlichen Bewertung oder einer Gebäudeversicherungsschatzung zu verwechseln. Der Verkehrswert wiederspiegelt den Marktwert.
Vorfälligkeitsentschädigung
Bei vorzeitiger Kündigung einer Fest- resp. Flexhypothek hat der Kunde eine Entschädigung zu leisten, die sich aus der Differenz zwischen dem vereinbarten Kreditzinssatz und dem bei Beendigung des Vertrages erzielbaren Zinssatz für eine Anlage am Geld- oder Kapitalmarkt mit der entsprechenden Restlaufzeit errechnet.
Werkvertrag
Wird ein Bauvorhaben zusammen mit einem General-oder Totalunternehmer realisiert, ist ein ausführlicher Vertrag notwendig. Dieser Werkvertrag enthält unter anderem: eine genaue Beschreibung des Auftrages, einen Baubeschrieb, möglichst genaue Fertigungstermine, den Werkpreis, alle im Werkpreis nicht enthaltenen Nebenleistungen, Zahlungstermine usw. Normalerweise ist ein vollständiger Plansatz Bestandteil eines Werkvertrages.
Wertvermindernde Servitute
Im Grundbuch vorgemerkte Belastung eines Grundstücks, die dessen Wert vermindert. Nicht darunter fallen Weg- und Zugangsrechte oder Durchleitungsrechte (z.B. für Wasser, Gasoder Elektroleitungen). Grenz- und Näherbauvorschriften, Auflagen des Denkmal- und Ortsbildschutzes, Nutzniessungs-und Wohnrechte und Bauverbote.
Wohnrecht
Eine im Grundbuch bezeichnete Person hat für die dort festgelegte Dauer das Recht, in der Liegenschaft zu wohnen.
Zonenplan
Jede Gemeinde ist in Zonen eingeteilt, die unterschiedliche Bauvorschriften haben. In der Bauordnung/Baureglement, das bei der Gemeindeverwaltung erhältlich ist, können die Vorschriften nachgelesen werden.
Zusatzsicherheiten
Versicherungswerte, die seitens der Kreditgeber neben der zu verpfändenden Liegenschaft als Sicherheit anerkannt und für den Kredit verpfändet werden können. Beispiel: Verpfändung einer Lebensversicherung oder Vorsorgegelder zugunsten einer Hypothek.

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