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Röbi Koller: «Der Optimist sieht Möglichkeiten.»

30.03.2020

Passend zum Thema «optimistisch» gibt Röbi Koller, Radio- und TV-Moderator, Journalist und Autor, einige seiner Gedanken dazu in Videobotschaften preis.

Vor einiger Zeit habe ich einen Mann mit einer aussergewöhnlichen Biografie kennengelernt. Er ist seit seinem 19. Lebensjahr blind. Er kann nur unter grosser Anstrengung sprechen und sitzt im Rollstuhl. Nils Jent, so heisst der Mann, hat trotz all dieser Einschränkungen die Matura gemacht und ein Hochschulstudium absolviert. Heute ist er Professor an der Hochschule St. Gallen. Auf sein Schicksal angesprochen, das er seit seinem schweren Motorradunfall im Jahre 1981 tragen muss, antwortet er lakonisch: «Mein Leben ist nach dem Unfall übersichtlicher geworden!»

Die Menschen, die wir bei Happy Day überraschen, zeigen oft einen ähnlich unerschütterlich positiven Durchhaltewillen. Viele sind in ihrem Leben schwer geprüft worden. Pechsträhnen, dunkle Zeiten, Krankheiten und Todesfälle haben sie geprägt. Aber sie lassen sich nicht unterkriegen und glauben auch bei heftigem Gegenwind immer an ihre Zukunft. Wenn wir ihnen in unserer Sendung eine Freude machen, tun wir das als Belohnung dafür, dass sie für viele Vorbilder sind.

Ich wundere mich immer wieder über die Kraft, die in den Menschen steckt. Kraft, die vermutlich in uns allen schlummert, aber erst durch grosse Herausforderungen freigesetzt wird. Wie ist es möglich, so schwere Lasten auszuhalten und trotz allem positiv zu bleiben? Der Volksmund hat wohl recht, wenn er meint: «Der Pessimist sieht in jeder Möglichkeit ein Problem. Der Optimist sieht in jedem Problem eine Möglichkeit.»

In der Sendung Happy Day macht Röbi Koller Unmögliches möglich. Was Sie von ihm für die Bernerland Bank erwarten dürfen, erfahren Sie von ihm im Video.

 

Videoserie

Röbi Koller teilt ein paar Gedanken zum Thema «optimistisch». Er gibt Einblicke in sein Buch «Umwege – Von Höhenflügen, Abstechern und Sackgassen» und damit in sein Leben und seine Reisen.

Im ersten Teil der Videoserie verrät Röbi Koller, dass bereits seine Grosseltern und Eltern eine optimistische Grundhaltung hatten.

 

«Lieber Fridolin, worüber würden wir uns unterhalten, wenn du noch unter uns wärst? Hättest du heute ein eBike? Bei welcher Bank hättest du dein Konto?»
Diese und weitere Fragen stellt Röbi Koller im zweiten Teil der Videoserie seinem verstorbenen Grossvater.

 

«Optimismus beweist sich in schwierigen Situation», ist Röbi Koller überzeugt. Er habe das in Kolumbien erlebt: «Dort habe ich eine Frau kennengelernt, die beeindruckend mit den schwierigsten Lagen umgegangen ist.»

 

«Das Fussballspiel sie Ulrike buchstäblich um die Ohren geflogen», erfuhr Röbi Koller. «Sie wurde sogar mehrmals mit dem Tod bedroht». Aber sie liess sich nicht unterkriegen.

 

«Mit so viel Zuversicht durchs Leben zu gehen, wenn man nur geringe Chancen hat, ist bewundernswert.» Röbi Koller spricht von Guadalupe, einer junge Frau, die Röbi Koller bei einer Reise nach Ecuador kennengelernt hat.

 

Guadalupe, eine junge Frau aus Ecuador, sprüht vor Optimismus. Ihre klaren beruflichen Vorstellungen beeindrucken Röbi Koller. Als sie bei ihrem nächsten Treffen unerwartet Mutter geworden ist, ist Röbi Koller allerdings besorgt. Doch Guadalupe ist nach wie vor überzeugt, ihre Ziele zu erreichen.

 

Copyright Foto: SRF, Oscar Alessio



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